W50 Anlasswagen






Auf Flugplätzen in der DDR wurden Anlassaggregate zum Starten von Flugzeugturbinen eingesetzt. Auch die NVA nutzte deratige Aggregate, hier gab es jedoch eine gesonderte Ausführung. Mich hat die zivile Version mit dem Gerät auf einer einfachen Holzpritsche allerdings mehr gereizt. Das Vorbild meines Modells ist auf dem Museumsflugplatz in Finow ausgestellt. Die Ausführung mit diesem Reserveradhater ist wohl selten, wenn nicht, einzigartig.


  Das Grundmodell von SES erhielt am Rahmen kleinere Änderungen, so bekamen Tank und Luftkessel Haltebänder aus dünnem Kupferdraht. Die Pritsche wurde ihrer Planken beraubt, unter ihr fand auf der rechten Seite noch ein Kasten seinen Platz.

  Das Anlassaggregat "AG3" entstand aus einem großen Resin-Restteil und wurde entsprechend gefeilt sowie geschliffen. Die vertikal umlaufendeNut in der Mitte des Aufbaus brachte ich mit einem dünnen Sägeblatt ein. Anschließend fertigte ich sämtliche Klappen aus 0,5er Polystrol-Platte an, nach dem Aufkleben wurden sie etwas dünner geschliffen. Das geätzte Gitter an der Frontseite fand ich in der Bastelkiste, dahinter befand sich beim Original der Kühler. Die Kleinen"Füße" unter dem Aggregat schnitt ich aus Plastikresten zurecht, beim Original waren das Silentblöcke.

  Die seitlichen Kästen auf der Pritsche fertigte ich aus Kunststoffprofilen an, Reserveradhalter und Feuerlöscher entstanden hingegen aus Plastikresten.

  Die Räder verwendete ich, wie bei allen meinen W50 aus Resin von Jano. Die Interflug-Decals runden das Modell gekonnt ab, sie ließ ich anfertigen.