IFA sonstige





 

Großschneefräse SG/0

Die Basis für diese Schneefräse bildete ein Resin-Fertigmodell aus ukrainischer Kleinserienfertigung, welches grundlegend umgeändert wurde.

Auf der Fräsenseite, hier rechts im Bild, war eine Tür dargestellt die ich verspachtelte da sich beim Vorbild dort nur ein Fenster befindet. Die restlichen Türen an den Kabinen schlug ich vorbildgerecht hinten an, demzufolge entstanden Scharniere und Griffe neu.

Die Schläuche fehlten beim Fertigmodell gänzlich und entstanden aus dünnem Kabel, auch die Kehrwalze unter dem Fahrzeug wurde von mir angefertigt.


 

Die ursprünglich dargestellten Hauptscheinwerfer wurden entfernt und durch selbstgefertigte ersetzt. Auch den Grill hatte man vergessen so dass ich diesen ebenfalls anfertigen musste. Den vorgebauten Pflug ließ ich bis auf das Schild neu entstehen, die Räder hierfür lieferte ein SES-Barkas.

Zusätzlich spendierte ich dieser gewaltigen Maschine Zusatzscheinwerfer , Rückleuchten auf beiden Seiten, Winker und Scheibenwischer. Auch die Dachluken, durch die die Motoren nach oben herausgehoben werden konnten, deutete ich an.

 

Die Großschneefräse SG/0 wurde im Berliner Spezialfahrzeugwerk auf Basis des G5-Fahrgestells von 1956 bis 1958 in einer Stückzahl von 40 Maschinen produziert. Gedacht war dieses 3,20m breite Ungetüm zur totalen Schneeberäumung ebener Rollbahnen.

Da bei Vorwärtsfahrt (Schiebeschild) Restschnee in Höhe von ca. 1cm unter dem Pflug liegen blieb, wurde er mittels Kehrwalze mit Stahlborsten unter dem Fahrzeug aufgewirbelt und mit einem Lüfter seitlich weggeblasen. Die Kraft dafür lieferte ein zusätzlicher 120PS- Motor in der Mitte der Maschine, welcher bei Rückwärtsfahrt auch die Fräse antrieb.


 

Die Steuerung der Fräse erfolgte über die zusätzliche Kabine mit zweitem Fahrer, der das Gerät lenkte. Der Maschinist hinter ihm regulierte die Fahrgeschwindigkeit, Drehzahl der Fräse sowie des Wurfrades und bremste das Gerät. Das Personal konnte sich akustisch untereinander verständigen.

Auch bei der NVA eingesetzt trug dieses "Monster" dort die Bezeichnung SF-1.


   

H6B Abschleppwagen der Greizer Nahverkehrsbetriebe

Das Original dieses Fahrzeugs wurde als Einzelstück im Kraftverkehr Greiz aus mehreren ausgemusterten H6B-Omnibussen umgebaut und schleppte mit seinem 200PS starkem Schönebecker Motor noch bis 1998 liegengebliebene Busse ab.

Die Basis für dieses Modell lieferte ein H6B-Omnibus von Beka-Modellbau.












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ADK 6.3

Brekina-Modell

An diesem Kran wurden einige Teile, wie Blinker, Türgriffe, Arbeitscheinwerfer, Rückspiegel und Peilstangen, farblich behandelt. Außerdem erhielt das Modell Kennzeichen.

ADK 6.3 steht für Autodrehkran bis 6,3 Tonnen Hubleistung.


 

Fahrzeuge dieser Art wurden im VEB Hebezeugwerk Sebnitz mit Komponenten vom H6 und H3A hergestellt.

Diesen Kran traf man auf vielen Baustellen der DDR an, auch am Mauerbau 1963 waren diese Fahrzeuge maßgeblich beteiligt.

Einige wenige Exemplare wurden, mit einem Henschel-Motor ausgerüstet, in den 60er Jahren sogar in die Bundesrepublik exportiert.


   

ADK 6.3 der Deutschen Reichsbahn

Brekina-Modell, exclusiv für Conrad-Electronic